Das Hybridluftschiff

Konzept

Das Konzept Hybridluftschiff sieht vor, nur 70% des benötigten Auftriebes durch Gas statisch zu decken. Die restlichen 30% entstehen durch dynamischen Auftrieb der tragflächenähnlichen Luftschiffform. Der Anteil dynamischen Auftriebes liegt so über dem Nutzlast- und Treibstoffanteil, was bedeutet, das dass Luftschiff auch in entladenem Zustand sicher auf dem Boden steht. Zu Start und Landung werden senkrecht nach unten arbeitende Hubrotoren verwendet.
Speziell die Probleme der Ballastierung (es ist nicht notwendig, Helium abzulassen, um landen zu können) und des Handlings am Boden werden durch das Hybridkonzept gelöst. Im Gegensatz zu konventionellen Luftschiffen entfällt die sonst übliche Infrastruktur (Ankermasten, Haltemannschaften), da das Hybridluftschiff als Körper schwerer als Luft landet. Durch das besondere Antriebskonzept ist das Hybridluftschiff besser manövrierbar und im Flug lagestabiler. Auch bei schlechten Witterungsbedingungen können so Flugsicherheit und Komfort gewährleistet werden.

Entwurfsraum

Entwurfsraum des Hybridluftschiffs zwischen Luftschiff, Flugzeug und Helicopter

Der Entwurfsraum ergibt sich aus dem Konzept des Hybridluftschiffes. Je nachdem, welche Eigenschafften bei dem Fluggerät hervorheben will kann man sich einen geeigneten Ort in dem Entwurfsraum zwischen dem Luftschiff, dem Flugzeug und dem Helicopter aussuchen.

Eigenschaften

Das Hybridluftschiff vereint die Vorteile von Luftschiff bzw. Flugzeug und stellt eine noch nicht erprobte Variante zu bisherigen Luftverkehrsmitteln dar. Es ergeben sich neue Qualitäten für die Fortbewegung in der Luft und somit neue Anwendungsgebiete für die Luftfahrt. Gegenüber dem konventionellen Luftschiff weist das Hybridluftschiff eine deutlich höhere Flugagilität auf: stabilerer Flug, bessere Manövrierbarkeit, sicheres Starten und Landen, geringere Empfindlichkeit gegenüber Wettereinflüssen.